Gedicht - Heimatbund Lauenburg

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Gedicht

Gedicht auf Plattdeutsch

Min Lauenborg.
Min Lauenborg, du schöne Stadt,
du büst mi wussen fast an 't Hart.
Schon oft hev di den Rüch tokehrt,
stets köm 'k torüg, du büst dat wert.
So stünn ick eenstmal up de Brüch,
grad ut de Frem' köm ick torüg.
Nu leeg de Stadt ganz in de Nä'
üm 't Hart däh mi dat ornlich weh.
Blot dörch den Strom, dat sülbern Band,
wör ick noch trennt von 't Heimatland.
Oh min oll Stadt an Elbestrom,
mi wörd towäg as wörd een Droom.
De olle Slotturm, de nick mi to,
kumm trüg min Fründ, denn hest din Roh.
Un all de Hüser krumm un scheef,
de har 'k mit 'n Mal besonners leev.
De Schäp, de an dat Bollwark legen,
de gäben mi erst den richtgen Fräden.
Un up de Warften wör een Larm,
mi wör dat üm dat Hart so warm.
Dat Fährboot leggt in Hohnstörp an,
mi kömen de Tranen as riepen Mann.
De Klocken lüden den Middag in,
na Hus, na Hus schöt mi in' Sinn.
So güng ick över de lange Brüch,
gau in mine Heimatstadt torüg.

Emil Meyer , Sternenweg 6, Lauenburg
Alte Elbbrücke, Hohnstorfer Ufer, mit Fußsteig, vor beiden gemauerten Türmen (Foto: Gustav Knackendöffel)
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