Vorträge
Vorträge, Versammlungen
Nr. | Thema | Zeit und Ort |
1. | Jahreshauptversammlung mit Wahl anschließend Bericht von Franz Hitzler über Bildende Kunst in Lauenburg zur Kaiserzeit. Unser Mitglied Franz Hitzler hat umfangreiche Unterlagen über August Eduard Schliecker, Friedrich Kallmorgen und seine Studenten und die Künstler im Hotel zu weißen Schwan, besonders die Schülerinnen der Malschule des Verein der Berliner Künstlerinnen, die sich im dortigen Gästebuch verewigt haben. | Dienstag, 27. Januar 2026, 19 Uhr; Hotel Bellevue, Blumenstraße 29, Lauenburg. Hamburger Hafen 1920 von Friedrich Kallmorgen |
2. | Archäologischer Vortrag zu Ausgrabungen auf einem Schlachtfeld mit Heike Campello, Brunstorf und Dr. Carsten Walczok, Börnsen. Beide sind Vertrauenspersonen beim Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein. Frau Campello studiert gegenwärtig Geschichte. Sie ist eine zertifizierte Sondengängerin. Dr. Walczok ist Historiker und Archivar. Er hat das Schlachtfeld von 1813 vor Lauenburg entdeckt und dadurch eine sich über mehrere Jahre hinziehende archäologische Untersuchung initiiert. | Donnerstag, 12. Februar 2026, Bremer Infanterist 1814 |
3. | Filmvorführung „Die Unbeugsamen“ 1 und 2 über Frauen in der Politik der beiden deutschen Staaten, mit Diskussion. Der erste der beiden Filme ist „ein grandioser Rückblick auf die schlagfertigen Pionierinnen der Bonner Republik“, wie die Zeitschrift Hörzu schrieb, der zweite mit dem Untertitel „Guten Morgen, ihr Schönen“ das Pendant aus der Deutschen Demokratischen Republik. Jeder Film dauert etwas über 100 Minuten. Kostenlose Veranstaltung mit Pause(n) und Angebot eines Imbisses. | Sonntag, 15. März 2026, 14 Uhr; Heinrich-Osterwold-Halle, Elbstraße 145 a, Lauenburg. Film-Cover |
4. | Karlheinz Goedtke: Ein unterschätzter Künstler? Vortrag von Hans-Werner Kuhlmann, Mölln Den Möllner Eulenspiegelbrunnen, den Lauenburger Rufer oder den „Taschenmann“ vor der ehemaligen Hauptstelle der Kreissparkasse in Ratzeburg verbinden sicher viele Menschen mit Karlheinz Goedtke. Wer weiß aber, dass Goedtke der Künstler ist, der in unserem Bundesland die meisten Plastiken im öffentlichen Raum gefertigt hat? Für „Kunst am Bau“ war Goedtke sehr oft zu Lebzeiten die erste Wahl. Die ungezählten privat verkauften Kleinplastiken sind in der Regel nur den Besitzern bekannt. Neben über 700 plastischen Werken hat Goedtke uns über 300 Grafiken sowie mehr als 1300 Skizzen hinterlassen. Mit diesem hoffentlich unterhaltsamen, aber nicht kulturhistorischem Vortrag soll dem Publikum deutlich gemacht werden, dass Goedtke ein unglaublich fleißiger, folglich weit verbreiteter Künstler war. Die Frage, ob er ein unterschätzter Künstler war, kann am Ende jeder für sich selbst beantworten. Der Referent leitet das Fotoarchiv der Stadt Mölln und hat das umfangreiche digitale Werkverzeichnis für den Freundeskreis Karlheinz Goedtke erarbeitet. Eine Kooperation der Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Stadt Lauenburg/Elbe. | Donnerstag, 16. April 2026, 19:30Uhr; Elbschifffahrts-museum, Elbstraße 59, Lauenburg. ![]() Taschenmann von 1957, Rufer von 1959 ![]() |
5. | Jahreshauptversammlung des Kreisvereins Der 1. Vorsitzende unseres Vereins lädt zur Mitgliederversammlung mit den üblichen Regularien ein. Mitglieder erhalten hierzu die Tagesordnung zugeschickt. | Sonnabend, 25. April 2026, 15 Uhr; Quellenhof , Hindenburgstraße, Mölln. |
6. | Literatur-Lesung mit Musik Margot Wegner (Text) und Kerstin Ruff (musikalische Begleitung) Das Thema der Lesung: „Ein Reisebericht“. | Dienstag, 11. August 2026, 16 Uhr; Himmelsgarten auf dem Friedhof, Lütauer Chaussee 2, Lauenburg. Margot Wegner 2020 |
7. | Märchen-Lesung für Jung und Alt Gisela Berger, Vorsitzende der Bezirksgruppe Schwarzenbek Unsere beliebte Reihe mit Märchen aus aller Welt setzen wir fort. Gisela Berger sucht aus ihrer umfangreichen Sammlung heitere und besinnliche kurze Geschichten und liest sie uns vor. Dieses Jahr: „Tiere“. | Donnerstag, 10. September 2026, 19:30 Uhr; Medienzentrum Stappenbeck, Alte Wache 8, Lauenburg. |
8. | Wiederaufbau und Wachstum - Lauenburg nach dem Zweiten Weltkrieg Stadtarchivar Dr. Lukas Schaefer 1945 hatten der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg auch in Lauenburg tiefe Spuren hinterlassen: Die Bevölkerung vergrößerte und veränderte sich durch die Ankunft von Flüchtlingen und Vertriebenen, die Stadt hatte Kriegsschäden zu beseitigen und fand sich nun direkt an der innerdeutschen Grenze wieder. Der Vortrag zeigt die Zeiten von Neubeginn und „Wirtschaftswunder“ u.a. anhand der städtebaulichen Entwicklungen und an persönlichen Lebensgeschichten. | Dienstag, 13. Oktober 2026 19:30 Uhr; Medienzentrum Stappenbeck, Alte Wache 8, Lauenburg. Hochhaus Alte Wache 1 im Bau |
9. | 150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg Archivar im Nordkreis Christian Lopau Das Herzogtum Sachsen-Lauenburg war ein seit 1296 reichsunmittelbares Fürstentum. In der Folge der drei Reichseinigungskriege 1864, 1866 und 1870/71 gelangte es unter die Herrschaft Preußens. Am 1. Juli 1876 wurde es als Landkreis in die Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Wie es dazu kam und welche Folgen dies hatte, zeigt Herr Lopau auf. Hierzu veranstaltet die Stiftung Herzogtum Lauenburg mit der Universität Kiel ein Tagesseminar im Quellenhof in Mölln am Sonnabend, 15. August, ab 9 Uhr. | Dienstag, 10. November 2026, 19:30 Uhr; Elbschifffahrts-museum, Elbstraße 59, Lauenburg. Fürst Otto von Bismarck, Porträt in Friedrichsruh |
10. | Besinnlicher Nachmittag im Advent Unser Wirt Thomas Timm bietet eine Kaffeetafel mit hausgemachten Kuchen mit Sahne oder Torte zur Wahl und Kaffee/Tee/Schokolade „nachgeschenkt“. Kostenlos sind kleine Geschichten, Gedichte, Lieder – auf hoch- oder plattdeutsch. Jeder kann selbst kurze ernste oder heitere Texte vortragen. – Bitte beim Vorstand anmelden. | Dienstag, 8. Dezember 2026, ab 15 Uhr; |
Stand: 8. Mai 2026, Änderungen vorbehalten. |









